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Der Podcast – the kyōō – Stichwörter fürs Leben!

Vor mehr als einem Jahr haben sich Michaela Aue und Ann-Kathrin Grebner zusammengetan, um gemeinsam ein Ort zum Entdecken, Wachsen und Austauschen zu schaffen. Mittlerweile zeigt Ihr Experiment ein Archiv von mehr als 34 Folgen mit unterschiedlichsten Experten. thekyōō ist bekannt für humorvolle, spannende, inspirierende und zukunftsweisende Themen aus den Bereichen: Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Ich habe mir mal erlaubt den Spieß umzudrehen, und habe den beiden ein paar Fragen gestellt:

1. Liebe Micha, liebe Anni, bitte stellt euch unseren Leserinnen kurz vor: Wer seid ihr, wo lebt ihr und was macht ihr neben eurem Podcast beruflich?

Wir sind Ann-Kathrin Grebner und Michaela Aue und haben gemeinsam vor ca. 1 Jahr mit unseren Podcast the kyōō — Stichwörter fürs Leben begonnen. Mit the kyōō suchen wir nach Antworten auf die kleinen und großen Fragen des Lebens. Wir teilen mit unseren Hörer*innen, was uns bewegt, ernährt, gesund oder glücklich macht. Dafür sprechen wir mit Menschen und Experten, die uns Einblicke, Tipps, Tricks und Life-Hacks geben, die uns dabei helfen, bewusster zu leben.
Wir verbinden die Bereiche Gesundheit, Bewegung, Ernährung, persönliches Wohl-Sein, Weiterentwicklung und Inspiration. Immer auf der Suche nach dem nächsten Experiment, das uns ein Stück weiter bringt auf unserem Weg.


Wir leben beide in Berlin und sind uns – sagen wir mal wie der Zufall es so viel, eines Tages begegnet.

Neben unserer Arbeit mit dem Podcast und allem was dazu gehört, unterrichte ich, Michaela, Yoga und Meditation und mache hin und wieder noch den ein oder anderen Job in der Markenberatung und ich, Anni, arbeite daran gemeinsam mit Marken kreative Konzepte rund um Unternehmens- als auch Markenaufbau zu verwirklichen. Warum also nicht unsere eigene Plattform starten!  

2. thekyōō – 34 Folgen, 34 Inspirationen – Was ist euer gemeinsames „Warum“? Gibt es eine Vision die ihr mit der Welt teilen wollt?

Unsere größte Vision ist wahrscheinlich der Wunsch nach einer konstanten persönlichen Weiterentwicklung, dass wir niemals aufhören zu lernen im Leben! Dazu braucht es Inspiration, aber vor allem Input. Den bekommen wir von unseren wunderbaren Experten, die uns in jeder neuen Folge an ihrem kostbaren Wissen teilhaben lassen. Wenn das auch nur einer Person da draußen hilft etwas Neues in ihrem oder seinem Leben auszuprobieren, macht uns das schon sehr glücklich!

3. Stichwörter: Was sind eure persönlichen Mottos fürs Leben?

Micha: Leben und leben lassen! Jeder ist auf seinem eigenen Weg und auch wenn es mir selber manchmal schwerfällt, sollte man sich da einfach nie einmischen und jeden Menschen das tun lassen was er tun muss. 

Anni: Dem Leben höflich begegnen und so auch den Menschen, die Teil dessen sind!

Photo: @JuliaZierer

4. The Kyōō Sound – Mantra im neuen Klang! Was verbirgt sich hinter diesem Projekt?

Mit the kyōō Sound wollten wir uns den Wunsch erfüllen unseren liebsten Mantras einen neuen Klang zu geben. Wir lieben beide Kundalini Yoga und Meditation, praktizieren selbst regelmäßig. Leider sind die Mantras, die oft Teil der Praxis sind, manchmal ein bisschen staubig. Und so haben wir gemeinsam mit Micha’s Partner, Musiker und Produzenten Billy Andrews, begonnen die Mantras neu zu interpretieren. Für uns sind diese Sounds ein weiterer Teil der Toolbox einer täglichen Praxis. Du kannst sie in Zusammenhang mit einer Mediation hören und singen oder sie einfach Tag und Nacht im Loop laufen lassen. Sie werden deinen Geist von ganz alleine neu ausrichten – einfacher geht es fast nicht!

5. Für alle, die gerade anfangen zu meditieren, was steht für euch hinter der 40 Tage Challenge? Was für einen Effekt habt ihr persönlich damit erlebt?

Die 40 Tage haben wir uns tatsächlich aus dem Kundalini Yoga abgeschaut. Als ich (Michi) vor ein paar Jahren mit Kundalini Yoga begonnen habe, hat die Idee eine Yoga Sequenz oder eine Meditation mindestens 40 Tage zu üben, um damit eine Erfahrung zu machen, von Anfang viel Sinn gemacht. Die 40 Tage stehen dabei für die Zeit, die Körper und Geist benötigen sich ein neues Verhaltensmuster zu eigen zu machen.
Nach 40 Tagen stellen sich bleibende Veränderungen ein. Gerade wenn man mit Meditation beginnt ist eine gewissen Regelmäßigkeit unabdingbar. Der Körper arbeitet und versteht über die Wiederholung. Dabei kommt es bei Meditation nicht darauf an, dass ich etwas vermeintlich “richtig” oder “falsch” mache, sondern das ich mich jeden Tag auf ein neues hinsetze und beobachte wie es mir, meinem Körper und meinen Gedanken an diesem Tag geht. Es ist wie ein kleines Experiment mit dir selber, aber erst über die Wiederholung, die in der Regelmäßigkeit liegt, kannst du überhaupt rausfinden, wie es dir geht oder wie die Mediation funktioniert.

Michi: Die Veränderungen, die wir in unserer eigenen Praxis erlebt haben sind ganz unterschiedlich und hängt tatsächlich auch immer von der Meditation ab, ich hab neulich 40 Tage eine Mediation zum Auflösen von Blockaden gemacht, in der Zeit sind einige berufliche Projekte zustande gekommen, die ich mir schon lange gewünscht hatte, aber selber zu sehr im Weg stand und andere haben geendet, von denen ich aber sowieso schon wusste, dass ich sie gar nicht mehr machen wollte, mir aber noch der Mut fehlte, sie endgültig loszulassen. Solche Dinge passieren ganz viel, aber auch die Klassiker, wie bestimmte Trigger, die einen einfach nicht mehr so treffen wie früher, oder eine ganz bestimmte Art der inneren Ruhe die auch tagsüber nach der Meditation und stressigen Situationen immer erreichbar ist. 

Anni: Ich bin noch lange nicht so ein Profi, wie Michi, freue mich aber täglich in unserer gemeinsamen Arbeit zu lernen. Und das ist es, was Meditation für mich ausmacht. Es ist ein Prozess des Lernens, ich trete dabei mit mir ganz neu in Kontakt, breche alte und schließe neue Verbindungen – finde so den Raum für Neues und die Möglichkeit jeden Tag einen Schritt weiterzugehen.

6. Können wir bald mit einem neuen Mantra oder einer neuen Challenge rechnen?

Wir arbeiten dran. Nicht nur an einem neuen Mantra, viel mehr noch sind wir seit ein paar Monaten dabei unser erstes Online-Programm zu erstellen. In der Zukunft möchten wir unter the kyōō Program verschiedenste Online-Formate und Programme zur persönlichen Weiterentwicklung veröffentlichen. Und zwar mit unseren Experten und uns. Der erste Kurs: Stichwort — Meditation, führt dich in 4 Wochen zu einer täglichen Praxis. Ein live Kurs mit ganz viel Meditation, Kundalini Yoga, Workbooks, Informationen, Zugang zu einer Community und natürlich zu uns!

Photo: @JuliaZierer

7. Was ist eure gemeinsame Inspirationsquelle?

Unsere Unterschiedlichkeit in der wir uns ganz wunderbar ergänzen. Anni ist einfach super gut in Strukturen schaffen, das große Ganze sehen und verstehen, visuelle Welten aufbauen und vor allem ein sauberes Design einzuhalten. Und ich darf ihr immer wieder mit den wildesten Ideen auf die Nerven gehen, die wir dann gemeinsam umsetzen. Es wird auf jeden Fall nie langweilig bei uns und da wir beide vielseitig interessiert sind, gehen uns die Ideen bislang auch noch nicht aus. Nur für Rechtschreibung und Grammatik brauchen wir auf jeden Fall noch eine dritte Inspirationsquelle oder jemanden der uns ein Auge leiht, da unser beider Augen dafür leider nicht das größte Gespür haben.

8. Wer steht ganz oben auf eurer Wunschliste für ein Interview?

Unsere Wunschliste ist groß und unsere Liste an Fragen noch viel größer, das würde wohl kaum auf ein paar Zeilen Platz haben. Es bleibt also spannend!

9. Wenn ihr zurückblickt auf eure Interviews – was für besondere Momente nehmt ihr mit? Worin seid ihr gewachsen und was hat sich für euch verändert?

Wir sind an jedem Interview gewachsen und an jeder Begegnung, die wir mit unseren Gästen haben durften. Uns liegt es wirklich sehr am Herzen die Interviews von Angesicht zu Angesicht zu machen. Bislang haben wir es vermieden über Video-Chat aufzunehmen, denn so schön und modern das auch ist, der gemeinsame Moment an einem Tisch und das Gespräch, was sich daraus ergibt, ist immer ganz besonders. Man lernt eine Person kennen, manchmal zum ersten Mal und manchmal auch aufs Neue. Und das gibt wahnsinnig viel Inspiration, auch für das eigene Leben und wir hoffen sehr, dass die Hörer*innen diese Inspiration genauso spüren wie wir.

Photo: @JuliaZierer

10. Wenn ihr einen Blick in die Zukunft werft: Was wäre euer Herzensziel?

Stets an der Weiterentwicklung festzuhalten, einen Ort und Raum zu schaffen, ob virtuell oder darüber hinaus, an dem Menschen in den Austausch mit sich selbst als auch anderen treten können. Lernen, Leben, experimentieren und Mut entwickeln, auch mal den Blickwinkeln zu wechseln.

Mit the kyōō eine Plattform für ein Neues/ Besseres/ Schöneres – was auch immer – im Leben zu schaffen. Einen Ort der Inspiration und der persönlichen Weiterentwicklung, ein Ort an dem man sich virtuell und bald auch wieder (hoffentlich) in Real Life treffen und austauschen kann, an dem man Tipps & Tricks und tolle Menschen kennenlernt, die einen ein kleines Stückchen weiter bringen auf dem eigenen Weg. 

11. Was ist ein No-Go für Euch?

Micha: Menschen anspucken und “Corona” rufen, so wie es gerade passiert. Verstehe diese Menschen einfach nicht!

Anni: Ohne Empathie durch das Leben zu laufen, nicht nach rechts und links zu schauen und dabei seine Mitmenschen, aber vor allen die Welt auf der wir leben, zu missachten. 

12. Worüber seid Ihr besonders Dankbar?

Micha: Hier zu sein! Auf diesen Planeten, in dieser verrückten Zeit zu leben und das Jetzt zu erleben. Für Amy – mein Lieblings Hund. 

Anni: Für all die Menschen, die mich umgeben und für das eine Besondere, das was ich weder in Worte fassen noch begreifen kann: Leben! 

Vielen Dank, liebe Micha und liebe Anni für Eure Offenheit. Wir freuen uns auf neue Folgen, neue Projekte und neue Inspirationen!

Hier kann man in the kyōō reinhören. Weitere Infos unter: the-kyoo.com

Fotograf: Julia Zierer