Type and press Enter.

Sara Nuru und ihre Schwester unterstützen mit Fair-Trade Kaffee Frauen in Äthiopien

Mit nuruCoffee haben die Schwestern Sara und Sali Nuru ihr Herzensprojekt verwirklichen können, dem Land ihrer Eltern etwas zurück zugeben. Sie vereinen hier ihre Liebe zu Äthiopien, ihren Genuss von gutem Kaffee und die Stärkung der Rechte der Frauen.

Im Jahr 2016 gründeten sie nuruCoffee, um das sagenumwobene Ursprungsland des Kaffees, das mit seinen attraktiven Anbaugebieten und seinen traditionellen Kaffeezeremonien besticht, nachhaltig zu fördern.

Sara und Sali Nuru von nuruCoffee

Der fair gehandelte und organisch angebaute Kaffee stammt aus zertifizierten Kooperativen in der Kaffeeanbauregion Sidama, aus dem Distrikt Shebedino im südlichen Teil Äthiopiens.

Durch den Zusammenschluss der Kleinbauern in Kooperativen liefern sie gemeinsam und mit der hohen Qualität ihrer Kaffeebohnen ein Gegengewicht zu der industriellen Produktion.

„Mit nuruCoffee haben die Schwestern Sara und Sali Nuru ihr Herzensprojekt verwirklichen können, dem Land ihrer Eltern etwas zurück zugeben“

Dabei setzten die Kleinbauern von Äthiopien bei der Ernte auf traditionelle Handarbeit, in der nur die reifen Früchte von den wildwachsenden Bäumen gepflückt werden. Nachreifende Kaffeebohnen werden dann zu einem späteren Zeitpunkt gepflückt.

Geröstet wird der Sidamo Kaffee in einem traditionellen Trommelröster in Berlin Kreuzberg, der die feinen Fruchtsäuren der Kaffeebohnen schont, so dass die intensiven Aromen erhalten bleiben.

nuruCoffee

Doch Sara und Sali liegen nicht nur der Kaffee und die faire Entlohnung der Kleinbauern am Herzen, sondern darüber hinaus die Unterstützung der Frauen in Äthiopien.

Sie bilden das benachteiligte Glied, in dem durch Ungleichheit und Armut geprägten Gesellschaftsgefüge Äthiopiens. Um ihnen ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben zu ermöglichen, bieten sie Schulungen, Trainingskurse und Mikrokredite an.

Mikrokredite sind Kleinstkredite für Personen in Entwicklungsländern, um einkommenserzeugende Unternehmungen zu fördern. Sie sollen eine Hilfe zur Selbsthilfe sein, indem sie es den Kreditnehmerinnen ermöglichen, ein eigenes Tätigkeitsfeld zu schaffen, indem spätere Gewinne generiert werden können.

Durch Informationsveranstaltungen und Schulungen sollen insbesondere auch geschiedene und verwitwete Frauen mit den Mikrokrediten und unternehmerischen Tätigkeiten vertraut gemacht werden. Die Geschäftsideen und die Erfolgschancen werden in Beratungsgesprächen gemeinsam besprochen, um die Hindernisse ihrer Verwirklichung frühzeitig zu erkennen. Die Einteilung der Frauen in Gruppen von acht bis zwölf Kreditnehmerinnen erleichtert es ihnen, ihre Erfahrungen auszutauschen und dadurch von den Geschäftsideen der anderen zu lernen.

nuruCoffee

Eine Vereinigung von zehn Gruppen zu einer SACCO (saving and credit association) hat neben einer eigenen Vorsitzenden, einer Kassiererin und einem Bankkonto, die verantwortungsvolle Aufgabe, die Kredite ausgehend von den vorgeschlagenen wirtschaftlichen Tätigkeiten der Frauen zu vergeben. Durch die Rückzahlung der Mikrokredite können neue Kredite bereitgestellt werden.

So hat Almas Gebremedene die Möglichkeit durch einen Mikrokredit erhalten, in der Kleinstadt Lalo ein Café zu eröffnen und ein monatliches Einkommen zu generieren, das ihr eine selbstbestimmte Existenz sichert.

Mestaet Tegegne wiederum konnte durch den Mikrokredit eine eigene kleine Näherei eröffnen, in der sie durch die unabhängige Tätigkeit sich und ihrer Familie ein Einkommen ermöglicht.

Durch die unternehmerischen Tätigkeiten dieser selbstbewussten Frauen, können die traditionellen, geschlechtsspezifischen Rollenbilder der äthiopischen Gesellschaft nachhaltig beeinflusst werden.

Der fair gehandelte Kaffee von Sara und Sali Nuru ist erhältlich unter: nurucoffee.com

Sidamo Organic Espresso von nuruCoffee, um 8,90 Euro