Type and press Enter.

So wie wir atmen, leben wir!

Atmest Du richtig? Diese Frage stellte ich mir vor 4 Jahren, als ich zum ersten mal von der transformativen Atem-Methode “Transformational Breathe” hörte. Ich war neugierig und bei der nächsten Gelegenheit besuchte ich einen Workshop von Christine Schmid in Berlin.

Meine erste Erfahrung mit bewusster Atmung. Ein Erlebnis das noch eine Weile und bis heute nachwirkt. Pranayama und Yoga gehören schon lange zu meiner Routine, aber das war anders. Wir alle atmen, jeden Tag, kontinuierlich und intensiv. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen bewussten und unbewussten Atmen. In dem Moment, wenn du dein Bewusstsein auf den Atem richtest, wird es still. Du befreist dich vom ständigen Gedankenkarussell, lässt deine To-Do-Listen los und bist ganz bei dir. Je nach individuellem Schwerpunkt gibt es eine passende Atemtechnik.

Nichts ist befreiender, als mit deinem bewussten Atemzug im Jetzt und Hier zu sein!

Wir haben Atem-Coach Christine Schmid kurz zu Ihrer Berufung und Ihrem Weg befragt:

Liebe Christine, Du bist transformativer Atemcoach & Künstlerin, verbindest Kreativität und Atem miteinander. Deine Berufung ist es Menschen dabei zu begleiten wieder in Ihre volle Kraft zu kommen, und lehrst die transformative Atemmethode in Einzelsession, Workshops und Retreats. Wie genau kann man sich die beiden Elemente in deine Alltags-Routine vorstellen?

Mein Morgen beginnt auf ayurvedische Art und Weise mit Öl ziehen, heißem Zitronenwasser trinken, mindestens 10 Minuten Atempraxis,10 Minuten Body- Workout, 25 Minuten in Stille in der Meditation sitzen. Die jeweiligen Zeiten können auch variieren. Je nachdem. 

Meine Tage und Wochen sind im Moment sehr strukturiert und im Einklang mit meinen monatlichen Zyklus bzw. die des Mondes. Umso mehr ich meine eigene Essenz lebe, bin ich in Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur, den Jahreszeiten. Es gibt bestimmte Zeiten in denen ich in der Praxis bin und Einzelsessions gebe, Retreats und Workshops unterrichte und dann sind da Zeiten, die ich im Atelier verbringe und male. 

Ich verstehe mich als Botschafterin des bewussten Atems. Meine Mission ist #deutschlandatmet. Daher ist es für mich ganz klar, dass der Atem auch in meinen Bildern die Rolle spielt. 

Die Malerei in Meditation und das energetische Arbeiten, das unterrichten der Atemmethode, sind wichtige Bestandteile meines Lebens. Ich liebe es aus dem Reichtum und der Fülle zu schöpfen und alle Facetten meines künstlerischen Daseins zu gestalten. 

Wann hat deine Reise mit der transformativen Atemmethode begonnen und wie hat sie Dein Leben verändert?

Das praktizieren des bewussten Atem hat mein Leben sehr inspiriert und verändert. 

Ich lebe es heute viel bewusster und in bewusstem Kontakt mit meinem Körper. Der Atem ist mein Acker meiner Körpermitte, jeden Tag und ganz besonders in Zeiten des Wandels. 

Ich habe lange Zeit redaktionell für unterschiedliche Verlage gearbeitet. Freiberuflich und festangestellt. Zuletzt sieben Jahre lang für das Frauenmagazin Brigitte, wo ich das Ressort Living & Lifestyle leitete. Im Jahr 2012 bekam ich ein beantragtes Sabbatical, eine berufliche Auszeit, genehmigt und wusste ein paar Wochen bevor es los ging, dass ich nicht wieder zurückkommen werde. Also kündigte ich meinen Job gleich ganz.

Während des Jahres der Auszeit reiste ich nach Costa Rica und lebte auf der Insel Mallorca. Dort zog ich mich in die Stille auf’s Land zurück. Ich meditierte und malte viel, entspannte mich rein in das Leben, was erstmal aus einer Phase von nonstop action mit Laptop und zwei Mobiltelefonen echt krass war. 

In dieser Zeit erzählte mir eine Freundin, die ich in Costa Rica auf einem Workshop kennen lernte von Transformation Breath®. Eine Coaching und eine Channel Healer Ausbildungen hatte ich schon parallel zu meinem Redaktionsjob gemacht. Wie kraftvoll die Arbeit mit dem Atem ist, wusste ich vor allem durchs Kundalini Yoga und als ich von Transformational Breath® hörte, fühlte ich: Das ist es. 

So meldete ich mich kurzerhand für die komplette Ausbildung bei Dr. Judith Kravitz, der Gründerin der Methode, in den USA an. Ich wollte von ihr persönlich lernen. Aus heutiger Sicht einer meiner besten Entscheidungen in meinem Leben. 

Ein weiterer wichtiger Ausdruck meiner Werte und meiner Innenwelt ist die Malerei, die eigentlich nie richtig weg war.

Besonders freue ich mich, dass meine Arbeit als Künstlerin sowie als Breath Coach nicht mehr als getrennte Projekte laufen, sondern die Themen, die mir am Herzen liegen durch beide Kanäle zum Ausdruck kommen. Ein großer Wunsch ist es, dies in Zukunft noch mehr zu verbinden. 

Bitte erklär uns, was genau passiert bei  @Transformational Breath ?

Transformational Breath® ist eine sehr effektive Methode, die Integration und Heilung auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene initiiert. Sie wurde von der US-Amerikanerin Dr. Judith Kravitz vor knapp 40 Jahren entwickelt und seitdem weltweit unterrichtet. Die Technik lehrt, das Atemvolumen zu erweitern und im „verbundenen“ Atem bewusst Sauerstoff aufzunehmen und damit allen Zellen unseres Körpers mehr Energie zuzuführen. 

Im Unterschied zu anderen Atemtherapien arbeiten wir im TBr® mit positiven Affirmationen und dem sogenannten „Bodymapping“. Eine Art Akupressur. Das hilft dem Atem kontinuierlich zu fließen und Energieblockaden im Körper zu lösen bzw. Druck im Körper leichter los zu lassen.

Der Alltag wird kostbarer. Es geht darum uns Bewusstsein zu verschaffen. Egal in welcher Situation wir gerade sind. In ruhigen, genauso wie in stressigen Momenten. Der Atem hilft uns unser Leben anzunehmen, so wie es ist. Ohne dabei zu bewerten und zu resignieren. Es geht vielmehr um Akzeptanz und sich seiner selbst bewusst zu sein. 

Bringt Dich heute noch etwas in Atemnot oder zu Schnappatmung?

**Klar, das kann schon vorkommen. Zum Beispiel in einer extremem Lebenssituation, wie in einer intensiven Trennungsphase einer Liebesbeziehung. Mein Kopf reflektiert und meine Seele versteht meist sehr schnell, jedoch mein Körper braucht in diesen Situationen seinen Raum, um auch auf den Ebenen alle Gefühle zu fühlen und die neue Lebenssituation anzunehmen. 

In der Zwischenzeit bin ich allerdings so routiniert, dass ich den Atem schnell wieder finde und vor allem die regelmäßige Atem Praxis diese Art von Erlebnissen und Erinnerungen auf emotionaler, körperlicher und geistiger Ebene integriert. 

Welche Tipps hast Du für eine Routine die man im Alltag integrieren kann, um bewusster zu Atmen?

Bewusstsein schaffen, Geduld und Freude, sind für mich ein guter Motor den Atem immer wieder im Alltag zu spüren. Außerdem habe ich ein pdf entworfen, welches ich gern per eMail zusende, wer Interesse hat die transformative Atemmethode auszuprobieren. Dort erkläre ich wie’s geht und habe eine 5 Minuten Atem Mp3 aufgenommen, welche du jeden Tag für deine Praxisroutine nutzen kannst.

Credit: @Grit Siwonia

Möchtest Du Transformational Breathe kennenlernen? Schreib Christine gerne direkt an:

e-Mail: mail@christineschmid.com 

Webseite ; Facebook; Instagram; Online Breathe Magazin und Newsletter; Events